Wer mit seinem Hund segeln will, muss ein bisschen Platz im Schapp machen: Denn auch der Vierbeiner braucht ein Minimum an Ausrüstung. Hier kommen die Basics
Der beste Freund des Menschen ist für viele auch beim Segeln ein unverzichtbares Crewmitglied. Mit dem Bordhund geht allerdings auch neues Zubehör einher: Die zehn praktischsten Ausrüstungsteile für Hunde haben wir hier zusammengestellt.
Sie ist das wichtigste Utensil für den vierbeinigen Mitsegler: die Schwimmweste. Kleinere Hunde kann man mit dem Tragegriff an Bord heben. Ein besonders stabiles Modell, das auch über Reflektorstreifen verfügt und leicht an- und auszuziehen ist, ist die Ruffwear Float Coat*.
Gerade im Sommer ist es wichtig, dem Hund immer genügend frisches Wasser zur Verfügung zu stellen. Dafür eignet sich an Bord besonders gut ein faltbarer Napf, der unterwegs nicht so leicht umfällt oder auch zwischendurch schnell weggestaut werden kann. Der Ruffwear Trail Runner Napf* ist besonders klein zusammenfaltbar und dazu auch noch ultraleicht.
Hunde schlafen bis zu 18 Stunden am Tag und brauchen auch an Bord ein gemütliches Plätzchen. Der Hurtta Outdoor Dreamer* ist ein Hundeschlafsack, der sich an der natürlichen, eingerollten Schlafposition des Hundes orientiert. Sein Innenfutter reflektiert die Körperwärme des Hundes, er ist wasserabweisend, klein zusammenrollbar, und im Gegensatz zu einer Decke bleiben an ihm kaum Haare haften – einmal Ausschütteln genügt.
Für größere Exemplare eignet sich auch der ovale Ruffwear Highlands Sleeping Bag, der im Gegensatz zum Hurtta-Modell über einen Reißverschluss für den einfacheren Einstieg verfügt. Auch er reflektiert die Körperwärme des Hundes und ist wasserabweisend.
An heißen Sommertagen kann es für vierbeinige Segler gefährlich sein, an Deck in der Sonne zu braten. Denn auch Hunde können Sonnenbrand kriegen und außerdem die Hitze schlecht durch Schwitzen regulieren. Hier hilft eine Kühlweste, etwa die kürzere Hurtta Cooling Vest* oder auch die etwas längere Ruffwear Jet Stream Kühljacke*.
Gerade größere oder auch ältere Hunde können oft schwer an Bord gehievt werden – sie müssen über eine Planke selbst vom Steg aufs Boot gehen. Dazu eignet sich etwa eine Teleskoprampe wie die Trixie Petwalk*. Sie ist zusammenschiebbar und nimmt dadurch bei Nichtgebrauch in der Backskiste nicht so viel Platz weg.
Nicht unbedingt zum Wohlbefinden des Hundes, aber doch maßgeblich zu seiner Sicherheit trägt ein Relingsnetz bei. Es verhindert, dass der segelnde Vierbeiner versehentlich über Bord geht. Je nach Bootslänge und Relingshöhe gibt es ganz unterschiedliche Modelle, etwa das Donet Relingsnetz* aus Polypropylen.
Auch der Vierbeiner kann sich an Bord verletzen. Warum man für diesen Fall ein extra Erste-Hilfe-Set wie etwa das von Trixie* braucht? Weil dort außer den üblichen Tupfern, Verbänden und Kompressen auch noch eine Maulschlaufe und eine Zeckenzange beigelegt sind.
Wer trotz Hund an Bord nicht auf längere Schläge verzichten möchte, kann auf ein Stück Kunstrasen wie etwa die von BringerPet* zurückgreifen – denn normalerweise verrichten Hunde ihr Geschäft nicht so einfach in "ihrem" Revier. Der Hund kann dann – wenn er entsprechend trainiert ist und die Matte annimmt – darauf sein Geschäft verrichten, die Matte kann anschließend gereinigt werden, indem man sie an einer Leine eine Zeit lang hinterherschleppt. Ob der Bordhund die Matte annimmt, muss man ausprobieren – und ansonsten eben auf zu lange Schläge verzichten.
Nichts ist schlimmer, als wenn der Bordhund sein Spielzeug langsam auf Nimmerwiedersehen im Meer versinken sieht. Fürs Apportieren am und im Wasser eignet sich daher ein schwimmfähiges Spielzeug wie etwa der Kong Aqua*.
Den Hund mit einer Lampe zu markieren kann gerade bei abendlichen Spaziergängen über schlecht beleuchtete Stege hilfreich sein. So stolpert und erschreckt sich niemand, weil der Vierbeiner schon von Weitem sichtbar ist. Die wiederaufladbare LED-Lampe von Ruffwear etwa ist wasserdicht und kann mit einem Clip auch an der Hundeschwimmweste befestigt werden und damit zusätzlich für Sicherheit sorgen, falls der Hund mal im Dunkeln ins Wasser springt oder fällt.
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