Ein Kuscheltier stoppte die Abendfahrt eines Lokführers. Jetzt fährt es erstmal im Führerstand mit, bis es seinen Besitzer wiederfindet.
Das leuchtende Gelb neben dem Gleisbett sprang Matthias Kleimännel am Dienstag sofort ins Auge. Er ist Lokführer bei der Weißeritztalbahn, und um diese Jahreszeit sind kräftige Farbtöne neben der Strecke eher selten. Aber Schnatterinchen hat ein geradezu signalgelbes Federkleid. "Das Plüschtier fiel mir schon auf der Hinfahrt am Vormittag im Bahngraben auf", erinnert sich Kleimännel. "Wer selbst Kinder und Enkel hat, weiß, was es für ein Drama sein kann, wenn das Kuscheltier weg ist. Da gab's bestimmt Tränen."
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