Laserpointer? Plüschmaus? Um Deine Katze mit einem Spielzeug zu erfreuen, brauchst Du weder viel Material noch viel Geld. Karton, Altpapier und Leckerli sind genug. Das Recycling tut Tieren und Umwelt gut.
Nichts weiter als ein stabiler, niedriger Karton, etwas (Alt-)Papier und Leckerchen sind nötig, um Katzen ein nachhaltiges Spielzeug zu bescheren. Autorin Marianne Keuthen erklärt in ihrem Buch „Katzenspielzeug selber machen“ wie es geht: alte Brötchentüten, Geschenkpapier, Packpapier oder Pergamentpapier in kleine Stückchen reißen und zu Bällen zusammen knüllen. Den Karton damit füllen, bis der Boden bedeckt ist.
In einem ersten Schritt die Katze durch Rascheln im Karton neugierig machen. Zeigt sie Interesse, können nun kleine trockene Leckerchen zwischen den Bällen versteckt werden.
Das Spiel kann kreativ erweitert werden: Statt Papierbällen eignet sich auch Heu als Füllelement des Kartons. Gerade für reine Wohnungskatzen sind schon allein die Gerüche von Naturmaterialien interessant, so Keuthen. Das können neben Heu auch Stroh und trockene Blätter sein.
Viele Katzen schlafen auch gerne in Kartons mit Naturmaterialien. Statt Leckerli können außerdem auch alte Tischtennisbälle, Geschenkbänder, Stoffreste oder Ähnliches in der Box versteckt sein.
Soll es mehr Bewegung sein? Dann heb beim nächsten Mal Dein Trinkjoghurtfläschchen auf. Fülle die Flasche mit Leckerchen oder Trockenfutter und lege sie waagrecht auf den Boden, sodass sie sich drehen kann. Deine Katze muss sich nun anstrengen und ihre Pfoten benutzen, um das Futter aus der Flasche zu bekommen.
Wer die Anforderungen ein wenig erhöhen möchte, der nutzt die beschriebenen Papierbälle und legt sie auf die Vertiefungen eines großen Eierkartons. Unter den Bällen kleine Leckerchen verstecken. Zunächst die Häppchen leicht sichtbar herausstehen lassen, damit die Katze das Prinzip versteht. Später sind sie vollständig verdeckt und die Katze muss ihren Kopf anstrengen.
Wichtig: Für die Papierbälle solltest Du kein Zeitungspapier verwenden, denn die Druckerschwärze ist bei Kontakt mit Speichel giftig. Die Menge an Futter, die in den Spielen verwendet wird, solltest Du außerdem von der Gesamtfuttermenge abziehen, damit die Katze nicht zu dick wird. Dabei hast Du ein schlechtes Gewissen? Musst Du nicht. In der Natur arbeiten die Tiere auch für ihr Futter – das hält schlank und fit.
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